Projekttage im 8er-Jahrgang in der ersten Schulwoche

 

Der 8er-Jahrgang befasste sich in der ersten Schulwoche intensiv mit dem Thema „Kommunikation“ und einem respektvollen Umgang miteinander. Hierzu durchliefen die SchülerInnen verschiedene Kommunikationstrainings am Mittwoch und unterschiedliche Workshops am Donnerstag und Freitag. Die Workshops am Mittwoch beinhalteten „Kommunikationstraining in kreativen Räumen“, „Kommunikationsspiele“ und „Körpersprache“, um die SchülerInnen für einen respektvollen Umgang miteinander zu sensibilisieren. Für Donnerstag und Freitag konnten sich die SchülerInnen in die Workshops „Graffiti & Co.“, „Theater und Musik: Freundlichkeit ist ein Boomerang“, „Rap und Hip Hop“, „Dancing Queen“, „Fair Play“ und „Fotorallye“ einwählen.

Graffiti & Co.

Dieser Workshop beschäftigte sich mit der Jahrgangsgestaltung der Klassenräume und des Flurs der 8er-Klassen. 23 SchülerInnen des 8. Jahrgangs haben sich intensiv im Kommunikationsprojekt mit dem Thema „Respekt“ - respektvoller Umgang - kreativ auseinandergesetzt. Dabei wurden Oberlichter (Innenfenster) künstlerisch gestaltet, der Fahrstuhl mit Graffitileinwänden gestaltet und es wurde eine „Jahrgangshändewand“ mit allen SchülerInnen hergestellt. 3 D-Plastiken „Hände“ (aus Gips) runden den kreativen Workshop ab.

 

Alle haben motiviert, sehr entspannt gearbeitet und das Ergebnis kann sich unserer Meinung nach sehen lassen! Einfach mal im 8er Jahrgang vorbei kommen und staunen... anbei ein paar Impressionen...

 

Theater und Musik: Freundlichkeit ist ein Boomerang

In diesem Workshop entwickelten die SchülerInnen ein Theater- und ein Trommelstück, welches sie in der darauffolgenden Woche ihren MitschülerInnen vorführten.

 

Während des Workshops „Theater und Musik“ probierten wir auf vielfältige Weise aus, wie man mit schauspielerischen und musikalischen Mitteln kommunizieren kann. Wir experimentierten mit Standbildern, Vertrauensübungen, Sprache, nonverbaler Kommunikation und entwickelten eigene Szenen. Genaues zuhören und aufeinander achten war bei diversen Trommelübungen ein wichtiger Baustein, um miteinander „kommunizieren zu können“. Weiterhin übten wir verschiedene Trommelrhythmen ein und improvisierten mit unterschiedlichsten Percussioninstrumenten.

 

Rap und Hip Hop

Das Hip Hop mehr als nur eine Musikrichtung ist erfuhren die 16 TeilnehmerInnen als sie zum Auftakt des Workshops ihr eigenes Graffitigemälde gestalten und mit nachhause nehmen durften. Neben dem geschichtlichen Hintergrund von  Hip Hop und den vier Elementen setzten sich die SchülerInnen am ersten Workshoptag mit den Begriffen „Respekt“, „Menschenwürde“ und „persönlichen Grenzen“ gemessen an der aktuellen Hip Hop-Kultur auseinander. Freestyle-, Acapella- und Songbattles wurden gemeinsam gehört, angesehen und anschließend in großer Runde diskutiert.

 

Am zweiten Workshoptag lernten die Kids einen neuen Trend der Hip Hop-Szene kennen „Compliment Battles“. Während in der medialen Öffentlichkeit oft die harte Ausdrucksform und der gegenseitige Konkurrenzkampf der Rapper im Vordergrund steht, geht es in diesen „Battles“ darum, sich möglichst viele und kreative Komplimente für sein Gegenüber einfallen zu lassen und zu rappen.

Die SchülerInnen wurden dazu in Teams eingeteilt und gestalteten ihre eigenen „Compliment Battles“. Wie herausfordernd es sein kann seinem Gegenüber etwas Nettes zu sagen und vor Publikum Komplimente zu machen erfuhren die SchülerInnen im Schreibprozess und der anschließenden Präsentation. Alle zeigten viel Mut und Selbstbewusstsein in der abschließenden Gesprächsrunde und sprachen offen über Ihre Erfahrungen während des Schreibprozesses und der Herausforderung ein ernstgemeintes Kompliment im Alltag zu teilen.

 

 

Dancing Queen

Die vierzehn Schülerinnen des „Dancing Queen“-Workshops entwickelten selbstständig eine Choreographie auf das Lied „Respect“ von Aretha Franklin.

Während des Workshops lernten die SchülerInnen die Tanzstile „Modern Dance“ und „Hip Hop“ kennen sowie verschiedene Vertrauensübungen und Akrobatikfiguren. Aus verschiedenen Stilen und Ideen heraus entwickelten sie eine eigene Choerographie in Kleingruppen, die sie anschließend zu einer gemeinsamen Choreographie in der Großgruppe zusammenführten. Abschließend überlegten sie sich ein Schlussbild, welches den Tanz abrundete. Durchweg spielte das Thema Respekt eine enorm wichtige Rolle und wurde immer wieder in Gesprächen thematisiert und reflektiert.

Die SchülerInnen waren sehr motiviert und hatten viel Freude an diesem Projekt. Zum Abschluss führten die Schülerinnen einige Fotos und ihren Tanz dem restlichen 8er-Jahrgang vor. Das Resultat war ein voller Erfolg. 

 

Fair Play

Um die neuen fünften Klassen an unserer Schule willkommen zu heißen, organisierten zwanzig SchülerInnen der Workshop-Gruppe „Fair Play“ des 8. Jahrgangs ein Spielefest. Im Vorfeld sammelte die Gruppe Ideen für die verschiedenen Stationen. Dabei haben sie sich mehrere Beispiele für Kommunikations-, Kooperations-, Kennenlern- und Spaßspiele überlegt. In Kleingruppen mussten nun die Erklärungen und Spielregeln auf Plakate geschrieben, Material besorgt und auch die Spiele den eigenen Mitschülern vorgestellt werden. Bei einem Probedurchlauf erhielten die einzelnen Gruppen letzte Tipps für ihre Rolle als Spielleiter.

 

Am zweiten Workshop-Tag wurde es dann ernst: Das Schwungtuch wirbelte mehrmals durch die Luft und die Kleinen hatten dabei viel Spaß. Bei "Die Bombe tickt" oder dem „Evolutionsspiel“ wurde ebenfalls viel gelacht. Weitere Spiele wie die „Blinzelbiene“, „Ich packe meinen Koffer“ oder „Das kotzende Känguru“ erforderten außerdem die Konzentration der Fünftklässler. Das Highlight war "Das rohe Ei", das mithilfe von Wattepads, Strohhalmen und ein wenig Klebeband so verpackt werden musste, dass es den Sturz aus unterschiedlichen Höhen (Stuhl, Tisch, Klettergerüst, Fußballtor) heil übersteht. Hierbei konnte man nur durch eine gute Zusammenarbeit erfolgreich sein.

Die Feedbackgruppe fragte schließlich genauer nach, ob den neuen SchülerInnen das Spieleangebot gefallen hat. Dabei kam heraus, dass der Vormittag für die 5er ein tolles Erlebnis war. Auch im Sinne der Kommunikation erwies sich der Workshop als Herausforderung, da der 8. Jahrgang verschiedene Absprachen treffen musste. Außerdem galt es, den fünften Klassen alles verständlich zu erklären. Die Achtklässler sammelten darüber hinaus noch eine ganz neue Erfahrung: Sie gehörten nun zu den "Großen" und waren für die Kleinen verantwortlich.

 

Fotorallye

Der „Fotorallye“-Workshop bereitete ebenfalls das Spielefest für den neuen 5er-Jahrgang vor. In der Gruppe Schulhausrallye planten je zwei SchülerInnen am Donnerstag eine Station und betreuten diese auch am Freitag. Auf diesem Wege sollten die neuen SchülerInnen beispielsweise das Sekretariat, das Hausmeisterbüro, das Kiosk und weitere neun wichtige Stellen in der Schule kennenlernen.

Am Freitag durchliefen dann alle 5. Klassen die Rallye. Alle waren mit großer Motivation und Eifer dabei. Zum Abschluss gab es noch Urkunden. 

 

Die Projekttage mit dem Schwerpunkt „Kommunikation“ bereicherten uns an tollen Erfahrungen mit den SchülerInnen und waren ein guter Start in das Schuljahr 2016/2017. Wir, die SchülerInnen und LehrerInnen, sind nun für einen respektvollen, höflichen, hilfsbereiten und kameradschaftlichen Umgang miteinander bestens ausgestattet!

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