Informatikkurs zu Gast bei RPR1

Am Freitag, den 2.12.2016 durfte der Informatikkurs der zwölften Klasse den privaten Radiosender RPR1 besichtigen und sich einen Eindruck von der Arbeit der Redakteure, Moderatoren, sowie den Technikern verschaffen.

Privater Radiosender. Was bedeutet das überhaupt? Wie der Radiomoderator Ralf Schwoll, der die Besichtigung leitete, erklärte, erhalten private Sender, im Gegensatz zu öffentlichen Sendern, keine Rundfunkgebühren und finanzieren sich eigenständig durch Werbeeinnahmen und Veranstaltungen. Während der Tour lernten die Schüler die Redaktionen von RPR1 und dem Schwestersender bigFM kennen. RPR1 strahlt sogenannten "Adult Contemporary" aus, was bedeutet, dass sich die Inhalte der Sendungen hauptsächlich an die Zielgruppe der 14- bis 49-  Jährigen richten. bigFM wiederum möchte hauptsächlich junge Hörer bis 29 erreichen. Die Redaktion von RPR1, auf die der Schwerpunkt in der Führung gelegt wurde, setzt sich aus mehreren "Abteilungen" zusammen. Zum Beispiel gibt es eine "Abteilung", die die sozialen Netzwerke des Senders betreut, eine, die sich um Spendenaktionen kümmert oder natürlich auch eine, die sich um die Informationsbeschaffung für die anstehenden Livesendungen kümmert.
Die Schüler durften sogar fast eine halbe Stunde bei der Livesendung des Moderators Ben Salzner dabei sein. Dort wurden ihnen die Tätigkeiten eines Radiomoderators genaustens erklärt. Wie die Schüler erfuhren, muss ein Moderator eben nicht nur stumpf ins Mikrofon sprechen, wie es von vielen gedacht wird, sondern er muss sich natürlich über die Inhalte, die er vermitteln möchte informieren, sich überlegen auf welche Art er die Inhalte rüberbringen möchte und er muss sich mit gewissen Mischpulten und Reglern an seinem Arbeitsplatz vertraut machen. Das Mikrofon ist schließlich nicht die ganze Zeit eingeschaltet. Der Moderator ist für die Lautstärkeregelung und das Ein- und Ausschalten seines Mikrofons verantwortlich. Ebenso muss er, wie es von Ben Salzner demonstriert wurde, die Übergänge von einem Lied zum nächsten so anpassen, dass es sich flüssig anhört und gegebenenfalls auch noch Werbung dazwischen schalten. Desweiteren nimmt ein Moderator Musikwünsche der Zuhörer entgegen und veranstaltet Gewinnspiele. Auch erklärt wurde den Schülern, dass ein Radiomoderator die Möglichkeit hat Liveevents, wie etwa das jährliche RPR1 Open-Air, zu moderieren. Die Fragen der Schüler wurden detailliert beantwortet. Unter anderem wurde gefragt, wie es ist, wenn sich ein Moderator verspricht. Der Moderator entgegnete, dass es wichtig ist, so zu tun, als wäre nichts passiert.

Abschließend wurde extra für den Informatikkurs die Besichtigung erweitert und die Schüler durften das Innenleben der Technik des Senders betrachten. Detailliert konnten sie die Server und wichtige technische Geräte von RPR1 ansehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Schüler großen Spaß an der Besichtigung von RPR1 hatten und die ein oder anderen sich nun sogar vorstellen könnten, bei dem Radiosender zu arbeiten. Um diesen Ausflug in Erinnerung zu behalten, machte der Kurs am Schluss der Tour ein Foto vor einer großen Skulptur, die zeigt, dass RPR1 seinen 30-jährigen Geburtstag feierte.

Lydia Gleich

 

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